VITA

Nach vielseitiger Tätigkeit, darunter als Sprachdozentin für Universitäten und Goethe Institute im In- und Ausland, als Dozentin für deutsche Sprache, Kunst, Literatur und Geschichte an den amerikanischen Sommerschulen in Pennsylvania und Vermont, sowie als Pressereferentin für den deutsch-französischen Fernsehsender ARTE,

arbeitet Dr. Beata Bieniek (BB) heute als Sprachdozentin für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Bern (CH).

Sie hat 2001 ihr Studium in Slawistik, Germanistik und Romanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (D) abgeschlossen. 2010 folgte die Promotion in Slawistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz: „Bruno Schulz’ Mythopoesie der Geschlechteridentitäten. Der Götzenblick im Gender- Spiegel“. Darin beschäftigt sie sich mit den Geschlechteridentitäten (gender) im Europa der Jahrhundertwende und untersucht ihren Bezug zum abendländischen Kulturerbe der Weiblichkeitsentwürfe.

Diese wurzeln «zensiert» in patriarchaler Gesellschaftsform (christliche Mythologie), weisen aber «unzensierte» Ursprünge im Matriarchat des Altertums und in der jüdischen Mystik (Kabbala) auf. BB beleuchtet die Körperbilder der Jahrhundertwende (Androgynie, Masochismus, Fetischismus) im kulturgeschichtlichen und nicht im pathologischen Kontext und begreift sie als Ausdruck des Selbstverständnisses der Geschlechter. 

Die Texte (Zimtläden, Sanatorium zur Todesanzeige) und die Graphiken (Das Götzenbuch) des galizischen Autors Bruno Schulz (1892-1942) bilden die Diskussionsgrundlage. 

BB thematisert Weiblichkeit intellektuell via Text und emotional via Bild. 

BB wurde in Oberschlesien (Polen) geboren. Ihre Eltern verließen Polen vor dem Mauerfall, 1987. Beata spricht sechs Sprachen. Zu malen begann sie 1995.

Diese wurzeln «zensiert» in patriarchaler Gesellschaftsform (christliche Mythologie), weisen aber «unzensierte» Ursprünge im Matriarchat des Altertums und in der jüdischen Mystik (Kabbala) auf. BB beleuchtet die Körperbilder der Jahrhundertwende (Androgynie, Masochismus, Fetischismus) im kulturgeschichtlichen und nicht im pathologischen Kontext und begreift sie als Ausdruck des Selbstverständnisses der Geschlechter. 

Die Texte (Zimtläden, Sanatorium zur Todesanzeige) und die Graphiken (Das Götzenbuch) des galizischen Autors Bruno Schulz (1892-1942) bilden die Diskussionsgrundlage. 

BB thematisert Weiblichkeit intellektuell via Text und emotional via Bild. 

BB wurde in Oberschlesien (Polen) geboren. Ihre Eltern verließen Polen vor dem Mauerfall, 1987. Beata spricht sechs Sprachen. Zu malen begann sie 1995.

Artists’ Statement

Beata Bienieks Thema ist Weiblichkeit. Ihre Inspiration ist der weibliche Körper in seiner sinnlichen Kraft. 

Die Sinne der Seele werdenbeim Betrachten zum Schwingen gebracht. Der zerstückelte weibliche Körper zeugt von emotionaler und körperlicher Zerrissenheit. Er evoziert Schmerz und eine tiefe und

Tabea (self portrait)  1999

hilflose Sehnsucht nach Ganzheit.

Die Aussagekraft der Bilder geht mit den expressiven Farben einher, die für Kraft, Spannung und Dynamik stehen. Die feinen Tuschelinien fangen den energetischen Pinselduktus ein  – das Spiel zwischen Linie und Fläche ensteht.

BB arbeitet vorwiegend auf Pappe und Leinwand: mit Acryl, Öl, Tusche und Kreide.

 

Ausstellungen

April 2007

Galerie „Kunstwerk Breisach“, Breisach (D)

Oktober 2007

Gewerbeakademie Freiburg, Freiburg (D)

Februar 2008

Hadid-Pavillon, Weil am Rhein (D)

Juni 2008

The Tea Lounge, New York City (USA)

Juni-August 2010

Amt für Bürgerservice, Freiburg (D)

Sept.-Dec. 2017

PLATZHIRSCH  Boutique Hotel & BaR,  Zürich (CH)

Tabea

(self portrait)  1999

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